Unsere Gruppe hat sich das Alte Pfandhaus im  Kartäuserwall 20 ausgesucht. Früher war das Gebäude eine Pfandkreditanstalt der Stadt Köln. Im Jahre 1820 wurde es als Leihhaus und Sparkasse gegründet jedoch 1999 wegen Unwirtschaftlichkeit aufgelöst. Heute wurde es zu einem Kulturzentrum umgestaltet und hat einen Saal mit 300 Plätzen, indem Konzerte und Veranstaltungen stattfinden. Zudem gibt es einen Ausstellungsraum (400 qm Fläche) und eine Lounge mit Café.

Der Konzertsaal ist mit seiner außerordentlichen Akustik ein guter Ort für Konzerte von verschiedenen Musikstilen wie Jazz, Klassik und Kammermusik, sowie Lesungen etc. Da es nur kleinere Konzerte veranstaltet werden ist es für die Zuschauer möglich direkt mit den Künstlern zu kommunizieren und hautnah dabei zu sein.

Das musikalische Programm umfasst viele verschiedene Künstler auch aus dem Sommerblut Festival 2010 wie das Markus Reinhardt Ensemble, die mit ihren zigeunerartigen und französischem Jazz am 7. Mai glänzen werden. Außerdem wird die brasilianische Sängerin Bé die in ihrem Debüt- Album Funk und Reggae verschmelzen ließ.

Außerdem wird voraussichtlich in den nächsten drei Jahren die Kinderoper im Altem Pfandhaus stattfinden und mit ihren Märchen und Geschichten Kinderaugen zum leuchten bringen. (http://www.kinderoper.info/spielplan.html)

Das Alte Pfandhaus bietet nicht nur musikalisches Programm sondern auch Kunst. Seit der Eröffnung zeigte es Ausstellungen mit Ati von Gallwitz, Bert Lehmacher, Ingrid Scheller, Inge Prokot, Iris Stephan und vielen anderen Künstlern.

Tickets gibt es unter www.kvs-tickets.de, unter der Nummer 0221 – 340 32 10 oder an der Abendkasse.

Das Schloss Wahn wird erstmals im Jahr1358 urkundlich erwähnt. Von seinem jetzigen Baustil ist es dem 18. Jahrhundert und damit der Barockzeit zu zuordnen.

Ursprünglicher Zweck der Schloss-Bebauung war eine Wasserburg, die als Schutz dienen sollte, jedoch später zu einer Wohnanlage umgebaut wurde.

Seit 1947 ist Schloss Wahn an die Universität zu Köln vermietet. Hier befindet sich die Theaterwissenschaftliche Sammlung der Uni Köln. Darüber hinaus wird das Schloss für Konzerte und akademische Veranstaltungen benutzt.

Das Schloss ist im französischen Gebäudetypus gebaut. Im Erdgeschoss des Herrenhauses befinden sich fünf historische Repräsentationsräume. Der Gartensaal ist mit Ölgemälden bespannt, die Francois Rousseau, einem Maler in Diensten des kurfürstlichen Hofes zu Brühl, zugeschrieben werden. Sie zeigen Genreszenen aus dem bäuerlichen Leben, italienische Palastcapricci und antike Tempelruinen.

Das sich östlich anschließende Chinesische Zimmer hat seinen Namen von den für ein Schlossinterieur des 18. Jh. fast unentbehrlichen Chinoiserien. Als antikes Pendant dazu das pompejianische Zimmer westlich des Gartensaals. Durch Veränderungen im 19. Jh. und Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg sind sie nur noch zum Teil original erhalten. 1785 verkaufte der Sohn des Erbauers das Schloss an den Kurkölnischen Kammerherrn Theodor Freiherr von Heereman zu Zuydtwyck, dessen Gattin eine geborene Eltz-Rübenach war. Seit 1820 ist Wahn im Besitz der Familie von Eltz-Rübenach.

Besonders der Gartensaal eignet sich auf Grund seiner akustischen Beschaffenheit für die Kammermusik des Barock wie z.B. Sonaten von Telemannm Händel usw., die ihren Ursprung in den intimen oft nichtöffentlichen Räumen des Königs hat. Besonders bei großen für die Zeit des Barock typischen Festtagen und -wochen wurde in diesem Saal musiziert. Auch heute noch finden in diesem Saal Konzertabende und Vorträge statt.

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Die Hochschule für Musik und Tanz Köln wurde 1850 gebaut.

Sie befindet sich heute nach diversen Umbauten in einem modernen Stil der Baukunst.

Zu Beginn wurde die Musikausbildung auf die Laienausbildung beschränkt. Ab 1925 jedoch erweiterte die Musikhochschule ihr Angebot und machte eine professionelle Musikausbildung möglich. Heute ist die Musikhochschule im Stande jegliche Art von Musik zu Lehren, somit sind hier alle Musikstile vertreten und zählt mit den Standpunkten Aachen und Wuppertal zur größten europäischen Hochschule für Musik.

Zu Gründungszeiten beschränkte sich das Angebot der Musiklehre auf den klassischen Bereich. Seit längerer Zeit sind jedoch auch die Stile Jazz und Pop vertreten. Neben dem musiktheoretischen und instrumentalen Unterrichten finden an der Musikhochschule Köln  nahezu tagtäglich viele und sehr abwechslungsreiche Konzerte, Vortragsabende und öffentliche Examina statt.

Zur Architektur der Musikhochschule zu Köln ist zu erwähnen, dass sie in Form einer Ohrmuschel kreiert wurde, um die Musik und ihre Wahrnehmung zu untermauern. Diese Form bestand nicht von Beginn, sondern wurde nachträglich als einer von vielen Bauprozessen für die individuelle Kennzeichnung eingeführt.

Die Musiksäle dieser Hochschule wurden so konstruiert, dass sie für möglichst viele Musikrichtungen verwendet werden können. Die Ansprüche dieser unterschiedlichen Musikrichtungen wurden berücksichtigt und bestmöglich erfüllt. Die zwei größten Konzertsäle, die für die oben genannten Ereignisse genutzt werden, sind der Kammermusiksaal und die Aula. Der Kammermusiksaal fasst 199 Personen, wobei hier das Publikum auch ohne Sitzplatz dem Konzert beiwohnen kann. Dieser Tonraum hat sich während der letzten Umbaumaßnahmen auf den Bereich der Jazzmusik spezialisiert.

Die Aula, der verhältnismäßig größere Konzertsaal, fasst 799 Plätze. Hier finden der Größe entsprechend größere Veranstaltungen statt. Die Aula besitzt eine starke Ähnlichkeit mit dem Konzertsaal der Philharmonie zu Köln.

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Die Grundsteinlegung des Kölner Doms war bereits im Jahre1248, bis zur Fertigstellung des Doms vergingen jedoch über 600 Jahre. 1880 wurden, als letzter Teil, auch die Türme des Doms fertig gestellt.

Der Kölner Dom ist eine gotische Kirche und zählt weltweit zu den größten dieser Art.

1164 wurden die Reliquien der Heiligen Drei Könige durch den Erzbischof Rainald von Dassel von Mailand nach Köln gebracht. Durch den Besitz dieses Heiligtums gewann der alte Dom erheblich an Bedeutung und war den zahlreichen Pilgern nicht mehr gewachsen. Dadurch entstand der Plan eine große Kirche zu erbauen, die dem Heiligtum gerecht wird und gleichzeitig groß genug ist, um den zahlreichen Pilgern Platz zu bieten, den Kölner Dom.

Der Kölner Dom ist eine römisch-katholische Kirche und die Kathedrale des Erzbistums Köln, in der immer regelmäßig Gottesdienste stattfinden. Zum einen finden hier gewöhnliche Gottesdienste wie in jeder anderen Kirche auch statt, allerdings finden hier auch symbolische Gottesdienste nach bestimmten Ereignissen, die allgemeine Trauer auslösen, wie z.B. Naturkatastrophen statt.

Neben der Funktion als Kirche hat der Dom als Wahrzeichen Kölns auch eine symbolische Funktion und findet sich auf vielen Postkarten und in jedem Reiseführer wieder. Aufgrund der beeindruckenden Größe und gotischen Bauweise lockt der Dom immer noch sehr viele Touristen an. Mit den Maßen 157,38m x 144,58m x 86,25m hat der Dom beachtliche Ausmaße und verfügt über eine umbaute Fläche von 407.000 Kubikmetern. Somit wirkt der Dom auch von Innen überwältigend groß.

Die Kölner Dommusik ist Institution und Oberbegriff zugleich. Der Begriff umfasst die beiden Schulen (Grundschule und Musikschule), die vier Domchöre mit ihren rund 400 Mitgliedern (Kölner Domchor, Mädchenchor am Kölner Dom, Vokalensemble Kölner Dom und Domkantorei Köln), die Orgeln und die Glocken der Hohen Domkirche. Als Institution ist die Dommusik verantwortlich für die musikalische Gestaltung der Hochämter im Kölner Dom, für die Domkonzerte und für die Ausbildung der Chorsänger. Das Stammhaus der Dommusik mit Klassenzimmern, Chorsälen, Freizeitbereich und Büros ist seit 1989 das Kardinal-Höffner-Haus im Kölner Stadtteil Lindenthal. Hinzugekommen ist in den letzten Jahren das benachbarte Pfarrheim der Kirche Christi Auferstehung.

Alle Konzerte und Veranstaltungen lassen sich der Homepage der Kölner Dommusik (www.koelner-dommusik.de) entnehmen.

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Der Musical Dome wurde 1996 von Klaus Latuske entworfen und gebaut. Die Zeit der Entstehung –  von der Idee bis zum fertigen Bauwerk – betrug nur sechs Monate. Das Gebäude sollte eigentlich bereits nach vier Jahren wieder abgerissen werden, jedoch zog es ein so großes Publikum an, dass der Abrisstermin verschoben wurde. Das aktuelle Abrissdatum ist der 31. März 2011.

Folgende Musicals wurden bisher im Kölner Musical Dome aufgeführt:

– „Gaudi“ 1996-1998

– „Saturday Night Fever“ 1999-2002

– „Vom Geist der Weihnacht” Nov.-Dez. 2002

– „Jekyll & Hide” 2002-2004

– „We will rock you“ 2004-2008

– „Monty Phyton’s Spamalot” Jan.-Sep. 2009

– „Thriller – Live” Sep.-Okt. 2009

– „Hairspray” seit Dez. 2009

Der Schallschutz des Musical Domes wird durch Wärmeisolierung aus 169mm Mineralwollplatten im Innern des Domes gegeben. Die Decke besteht aus Stahl und Glas, wodurch die Musik im gesamten Raum zu hören ist und die Zuschauer umgibt.

Der Musical Dome ist 53 Meter breit, 77 Meter lang und 27 Meter hoch. Die Bogenspannweite beträgt 58 Meter. Der Dome überdacht rund 4000 m², auf der im Theatersaal 1700 Leute Platz finden. Im Restaurant stehen den Besuchern 20-80 Sitzplätze zur Verfügung. Die Bar rechts bietet Platz für 100 Gäste, die linke ebenfalls. Sowohl der rechte, als auch der linke Balkon bieten Platz für 150 Gäste. Für bis zu 1740 Gäste bietet das Gesamtfoyer des Musical Domes Platz.

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C. Bechstein-Konzertforum Köln

Unsere Gruppe hat das C. Bechstein-Konzertforum in der Glockengasse 6 (am Appellhofplatz; Basement) als Tonraum ausgewählt. Das heutige Konzertforum wurde mit dem gesamten Gebäudekomplex vor ca. 50 Jahren erbaut; das Konzertforum existiert seit ca. fünf Jahren, wobei dieses vorher als Verkaufsraum fungierte. Hieraus kann man ableiten, dass das heutige Konzertforum keine besonderen Toncharakteristika aufweist, da solche Charakteristika für den ursprünglichen Raum nicht miteinbezogen und konzipiert wurden.

Gespielt wird überwiegend Klassik und Jazz; ein Dozent der Musikhochschule in Köln organisiert Konzerte der Klassik. Jazzmusik wird selbst von den Angestellen der C. Bechstein-Filliale organisiert und läuft meist unter dem Namen „JAZZbyBechstein“ (siehe Programmvorschau). Eingeladen werden nicht nur Künstler aus nationaler, sondern auch aus internationaler Ebene.

Der Konzertraum und die Musik finden hohen Anklang, da eine Besucheranzahl von 100 bis 120 durchschnittlich ist und der 150 m3 große Raum somit gut gefüllt ist. Vorstellungen finden, laut einem Angestellten, hauptsächlich donnerstags (um 17 Uhr) und samstags (um 13 Uhr) statt, wobei man in der Programmvorschau nähere Informationen zu einzelnen Auftritten finden kann.  Meist wird keine Gebühr für den Eintritt verlangt.

Bilder

Programmvorschau

Zurzeit gibt es leider keine Klangproben, da eine Absprache mit den Künstlern vor einer möglichen Veröffentlichung noch getroffen werden muss. Wir hoffen jedoch, dass wir schnellstmöglich und mit der entsprechenden Erlaubnis Klangproben hochladen können.

Gruppe: Hakan, Muhammed, Nazmi

Wir haben uns das Theater der Keller als Tonraum herausgesucht.

Es befindet sich in der Südstadt in der Kleingedankstraße 6.

Das Schauspieler-Ehepaar Marianne Jentgens und Heinz Opfinger gründete 1955 das Theater der Keller. Zuerst heimisch in Köln-Lindenthal fand es 1974 seine derzeitige Bleibe in einer ehemaligen Entbindungsklinik in der Kölner Südstadt. Das „avantgardistische“ Theater hat überwiegend Inszenierungen von literarischen Zeitstücken mit gesellschaftspolitischen oder philosophischen Aspekten.

Ein weites Experimentierfeld wird dem Theater durch die angeschlossene Schauspielschule „Schule des Theaters“ ermöglicht. Der Ensemble- und Repertoire-Charakter des Theaters wird durch einen Blick auf den Spielplan deutlich, ein ausgeglichener Mix von Klassikern und Moderne. Zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhielt das Theater seit seiner Eröffnung. Preise wie der Kölner Theaterpreis 2000 für „Der Freigeist“, eine Komödie der Moral von Eric-Emmanuel Schmitt oder der Kinder- und Jugendtheaterpreis 1996 für „Acht Jahre“ von Börje Lindström“, machen den Erfolg in allen Altersklassen deutlich.

Das Theater der Keller ist mit zwei Spielstätten zu je 84 qm und zu je 99 Sitzplätzen ausgestattet. Die Bühne und Zuschauerraum werden je nach Inszenierung gestaltet. Die Eintrittspreise liegen im hauseigenen Verkauf bei 15,- bzw. 10,- (ermäßigt) Euro, an der Abendkasse bei 16,- bzw. 11,- Euro. Gruppen ab zehn Personen zahlen pro Person 14,- bzw. 9,- (ermäßigt) Euro.

Hier noch ein Bild von außen bei Nacht.

Tonräume Köln

Projektaufgabe

Erstelle zu Deinem „Köln-Tonraum“ einen Blog-Artikel für diesen „Kölner-Tonraumguide“ (Weblog). Dieser soll untenstehende Merkmale enthalten.
Stelle Deinen Tonraum in Form einer Kurspräsentation vor.

Gehe dabei wie folgt vor:
Informiere Dich über Deinen Tonraum, nimm Kontakt zu verantwortlichen Personen auf, organisiere einen Besuch (evtl. auch die Möglichkeit eines Kursbesuchs) und orientiere Dich an folgenden gemeinsam erarbeiteten Apsekten:

1) Baujahr, Stil
2) Zu welchem Zweck gebaut?
3) Kurzer Abriß der Geschichte des Raums/Welche Musik erklang in diesem Raum zu welcher Zeit?
4) Aktueller Gebrauch? Welche Musik erklingt aktuell?
5) Welcher Zusammenhang besteht zwischen Musik und Architektur? Gibt es spezifische Raumcharakteristika, die einen bestimmten Musikstil bevorzugen?
6) Größe des Raums/Fassungsvermögen

Geocaching

Erstelle außerdem ein Geocaching-Logbuch (Vordrucke gibt es im Internet) und überlege Dir, wo du ein solches Cache an oder in der Nähe Deines Ton-Raumes anbringen kannst.
Den von Dir verfassten Blogartikel nehmen wir inklusive der Bilder dann auch für die Beschreibung des Cache-Eintrags bei www.geocaching.com wo wir die Tonräume als Caches veröffentlichen wollen. Zuletzt musst du einen geeigneten Cache „basteln“ und Befestigungsmaterial mitbringen, damit der Cache an der entsprechenden Stelle „versteckt“ werden kann. Die GPS Daten des Caches nehmen wir dann zusammen mit einem entsprechenden GPS-Gerät auf.